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Schliesswerk Magazin

Ist Ihre Haustür sicher? 7 Dinge, die Sie selbst überprüfen können

29. Sept.
3 Min. Lesezeit
Alte Holztür mit einem Schlüssel im Schloss, der einen Hauch von Nostalgie und Sicherheit ausstrahlt.
Alte Holztür mit einem Schlüssel im Schloss, der einen Hauch von Nostalgie und Sicherheit ausstrahlt.

Wenn die Tage kürzer werden, rückt das Thema Sicherheit wieder stärker in den Fokus. Doch wie sicher ist eigentlich die eigene Haustür? Für einen ersten Check braucht es nicht unbedingt Fachwissen. Einige wichtige Punkte können Sie ganz einfach selbst überprüfen.

Dabei geht es nicht darum, jede ältere Haustür sofort mit neuer Sicherheitstechnik auszustatten. Vielmehr lohnt sich ein genauer Blick: Wo gibt es mögliche Schwachstellen und an welcher Stelle ist eine fachliche Einschätzung sinnvoll?







Wir zeigen Ihnen 7 Dinge, auf die Sie bei Ihrer Haustür achten können.


1. Wie weit steht der Schließzylinder hervor?

Schauen Sie sich Ihre Haustür einmal von außen an.

Der Schließzylinder sollte nicht deutlich über den Schutzbeschlag hinausragen. Ein stark hervorstehender Zylinder kann einen möglichen Angriffspunkt bieten.

Entscheidend ist dabei nicht nur der Zylinder selbst, sondern das Zusammenspiel aus Tür, Beschlag und Schließzylinder.


Unser Tipp: Wenn Ihnen der Zylinder ungewöhnlich weit hervorsteht, lassen Sie prüfen, ob Zylinderlänge und Schutzbeschlag zur Tür passen.


2. Ist ein geeigneter Schutzbeschlag vorhanden?

Der Bereich rund um den Schließzylinder verdient besondere Aufmerksamkeit. Ein geeigneter Schutzbeschlag soll den Zylinder und das Einsteckschloss zusätzlich gegen Manipulationsversuche schützen.

Achten Sie darauf, ob der Beschlag fest sitzt, unbeschädigt ist und den Zylinder ausreichend schützt.

Auch ein hochwertiger Schließzylinder kann seine Aufgabe nur im Zusammenspiel mit einer passenden Tür- und Beschlagtechnik optimal erfüllen.


3. Sind von außen Verschraubungen sichtbar?

Werfen Sie einen Blick auf die Außenseite des Türbeschlags.

Sind dort Schrauben oder Befestigungen direkt zugänglich?

Bei sicherheitsrelevanten Beschlägen sollte eine Demontage von außen möglichst erschwert werden. Sichtbare oder leicht erreichbare Befestigungen können daher ein Grund sein, sich die vorhandene Lösung genauer anzusehen.

Das bedeutet nicht automatisch, dass Ihre Tür unsicher ist. Bauart, Alter und Gesamtkonstruktion müssen immer gemeinsam betrachtet werden.


4. Schließt Ihre Haustür sauber?

Manchmal sind es nicht die offensichtlichsten Dinge, die auffallen.

Müssen Sie die Tür beim Abschließen drücken, ziehen oder anheben? Hakt der Schlüssel? Lässt sich die Tür nicht mehr so leicht verriegeln wie früher?

Das kann unterschiedliche Ursachen haben: Beispielsweise Einstellungen an der Tür, Verschleiß oder Veränderungen an einzelnen Bauteilen.

Solche Auffälligkeiten sollten nicht dauerhaft ignoriert werden.


5. Verriegeln Sie Ihre Haustür tatsächlich?

Eine zugezogene Tür ist nicht automatisch eine verriegelte Tür.

Bei einer klassischen Haustür wird der zusätzliche Riegel in der Regel erst durch das Abschließen aktiviert. Deshalb lohnt sich auch ein Blick auf die eigenen Gewohnheiten.

Je nach Tür und Nutzung können selbstverriegelnde Systeme oder moderne Zutrittslösungen eine interessante Alternative sein.

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt jedoch immer von der jeweiligen Tür und den Anforderungen der Nutzer ab.


6. Wie alt sind Tür, Schloss und Beschlag?

„Alt“ bedeutet keineswegs automatisch „unsicher“.

Trotzdem entwickelt sich Sicherheitstechnik weiter. Gerade wenn eine Haustür oder ihre Komponenten bereits viele Jahre im Einsatz sind, kann eine fachliche Einschätzung sinnvoll sein.

Dabei muss nicht zwangsläufig die komplette Tür ausgetauscht werden. Je nach vorhandener Konstruktion können einzelne Komponenten gezielt modernisiert oder ergänzt werden.

Genau deshalb lohnt sich eine individuelle Betrachtung statt einer pauschalen Empfehlung.


7. Wer besitzt eigentlich einen Schlüssel?

Ein Punkt, der beim Thema Haustürsicherheit häufig vergessen wird:

Wissen Sie genau, wie viele Schlüssel zu Ihrer Haustür existieren und wer einen besitzt?

Nach Umzügen, Mieterwechseln, verlorenen Schlüsseln oder über viele Jahre hinweg ausgegebenen Ersatzschlüsseln kann der Überblick verloren gehen.

Besonders bei Mehrfamilienhäusern, Gewerbeobjekten oder Schließanlagen spielt deshalb neben der mechanischen Sicherheit auch die Organisation der Zutrittsberechtigungen eine wichtige Rolle.

Bei elektronischen oder mechatronischen Systemen können Berechtigungen je nach System anders verwaltet werden als bei einer rein mechanischen Schließanlage.


Alles geprüft – und trotzdem unsicher?

Nicht jede Haustür benötigt automatisch neue Sicherheitstechnik.

Entscheidend ist vielmehr, welche Komponenten bereits vorhanden sind, wie sie zusammenspielen und welche Anforderungen Sie an Ihre Haustür haben.

Manchmal kann eine gezielte Verbesserung einzelner Bauteile sinnvoll sein. In anderen Fällen ist die vorhandene Lösung bereits passend.

Deshalb gilt:

Erst anschauen. Dann beurteilen. Und erst danach entscheiden.


Sicherheit beginnt mit der richtigen Lösung


Bei SCHLIESSWERK-ES in Esslingen beschäftigen wir uns täglich mit Schließtechnik, Zutrittslösungen und der Absicherung von Türen.

Vom klassischen mechanischen Schließzylinder bis hin zu modernen elektronischen Zutrittssystemen.

Sie sind bei einem der sieben Punkte unsicher oder möchten wissen, welche Möglichkeiten es für Ihre Tür gibt?


Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne und zeigen Ihnen, welche Lösung zu Ihrer Tür und Ihren Anforderungen passt.


SCHLIESSWERK-ES GmbH

Zutritt. Sicherheit. Vertrauen.


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